Feucht fröhliches Wochenende am Ammersee!

BVV Beach Masters Kat. 1 Herrsching

Gleich in unserem allerersten Spiel beim Masters Kategorie 1 Turnier (=A+ Turnier…) in Herrsching setzte es eine deftige 0:2 Niederlage gegen die U23 Nationalspieler aus Lettland Finsters/Solovejs. Der erste Satz wurde souverän beim Stand von 13:14 durch ein unsauberes Zuspiel beendet und danach habe ich das Side-out demenstrativ eingestellt.
Dementsprechend frustriert waren wir zwei nach diesem nass-kalten Spiel. Aber der Fabi fand die richtigen aufbauenden Worte indem er meinte, dass irgendwann eh mal das One-Two-Barbecue kommen müsse.
Da das Wetter aber kein Barbecue zuließ mussten wir uns im nächsten Spiel gegen Geißelmeier/Klement durchsetzen was auch mit einem deutlichen 2:0 gelang. Gott sei Dank!
Als nächstes wartete das an 3 gesetzte Duo Bakumovski/Rudolph auf uns in der inzwischen bärenstark besetzten Loser-Runde. Weil sich aber vor allem der Angriff stabilisierte und der Fabi unmögliche Abwehrbälle erreichte, konnte der frühere Erstligaaußenangreifer aus Haching mit seinem Partner mit 15:12 und 15:13 unter die kalt gewordene Dusche geschickt werden.
Somit entschied sich im vierten Spiel ob wir am Abend feiern- oder am Sonntag in der Früh wieder spielen durften.
Es ging gegen unsere zwei Friedberger Freunde Alex Hurler und Flo Schweikart die uns immer wieder mit neuen modischen Accessoires begeistern. Diesmal setzten sie mit einem neongrünen Stirnband (Alex) und einer neonpinken Mütze + kleinem Puschel (Flo) das Sahnehäubchen oben drauf. Alles in allem waren wir in diesem Spiel nicht auf unserer Höhe und über weite Strecken unterlegen. Glücklicherweise gewinnt im Sport manchmal auch die schlechtere Mannschaft und das waren in diesem Fall mit 12:15, 15:12 und 16:14 wir. Es wird nicht das letzte mal gewesen sein, dass wir gegeneinander gespielt haben und wir sind gespannt in welchen Kleidungsstücken uns die sympathischen Schwaben nächstes Turnier begegnen.
Jetzt ging es auf dem schnellsten Weg nach München zurück um sich das Pokalfinale der Bayern anzuschauen. Die Elektrolytspeicher wurden dabei auch wieder aufgefüllt und durch das „Triplö“ (Franck Ribery) gingen wir hochmotiviert in den Sonntag hinein.
Am späten Vormittag trafen wir auf das an zwei gesetzte Team Schmidt/Wolf und wir konnten unerwartet deutlich nach einer starken Vorstellung mit 21:18 und 21:15 gegen das junge Team gewinnen welches dieses Jahr bei der deutschen Meisterschaft mit von der Partie sein möchte. Wir wünschen auf diesem Weg viel Glück!
Durch diesen Sieg standen wir im Viertelfinale und durften sogar vor unmengen von Zuschauern (kleiner Scherz) auf dem Center Court zocken. Der See war inzwischen beängstigend nahe an das Feld herangetreten und der Regen kam hier horizontal vom Gewässer in Richtung Haupttribüne. Die Gegner welche wie wir mutig dem Wetter trotzten waren mein Lieblingslibero „Mo“ Dobler mit seinem Partner „Hane“ Künecke die sich bis dato sensationell unter anderem gegen Bakumovski/Rudolph und die Letten Finsters/Solovejs durchgesetzt hatten (Sie blieben auch das einzige Team, die gegen die Osteuropäer gewinnen konnten). In einer Side-out Schlacht behielten wir knapp mit 21:19 und 21:18 die Oberhand. Am Ende entschied der ein oder andere ungewollt platzierte Sprungaufschlag bei ansonsten perfekt geführtem Side-out beider Teams die Partie. Der Grafinger Coach Adrian Zoppelt der seinen blockenden Libero Moritz Dobler und seinen annehmenden Mittelblocker in Aktion sah wird sich gut überlegen müssen ob er nächstes Jahr die Positionen nicht besser tauschen sollte.
Im Halbfinale warteten nun die zwei Schwaiger Sprücheklopfer Yannik Beck und Harry  Schlegel. Sie wollen wie das andere bayerische Team Doranth/Hauser dieses Jahr in den hohen Norden an den Timmendorfer Strand. Bis dahin ist es ein weiter Weg und die erste Hürde heißt Schmid/Wagner. Der erste Satz gestaltete sich nach großer Führung (16:11) nun ja … sagen wir schwierig und wurde knapp mit 22:20 gewonnen. Im gesamten zweiten Satz (13:21) konzentrierten wir uns voll auf den dritten in dem wir dann wieder richtig Gas gaben und 15:8 dominierten. Wir wetten, dass wir in diesem Jahr kein einziges Spiel gegen Beck/Schlegel … Scherz!
Das Finale können wir aus Platzgründen leider nicht weiter kommentieren.
Auf jeden Fall war es ein wahnsinns Wochenende für uns zwei und der größte Erfolg in unserer bis dato 3 jährigen Karriere. Der Lohn: Souveräner erster Platz der bayerischen Rangliste und Platz 29 der deutschen Rangliste. Wir hoffen in zwei Wochen in Kempten wieder was zu reißen!
Mit den besten Grüßen
Fabi und Konsti

FaWa

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