Langsam, aber sicher zurück zu alter Form

BVV Beach Masters Kat. 2 Oberschleißheim

Am Wochenende ging es endlich wieder so richtig los! Das erste bayerische Kategorie 2 Masters 2014. Lustiger weise fand das Turnierchen genau wieder in Oberschleißheim statt, also dort wo wir letztes Jahr einen dritten Platz der Landesmeisterschaft erringen konnten.

Dass es dieses Mal nicht leichter werden würde war uns schon vorher bewusst, als wir uns die Setzliste angeschaut haben. Die besten bayerischen Teams waren gekommen – selbst unser „bayerisches Nationalteam“ Doranth/Hauser und die fiesen Malescha-Brüder, die letztes Jahr noch gefehlt hatten. Im Prinzip also ein früher Vorgeschmack für das Saisonfinale Ende Juli.

Durch unsere mehr als durchwachsenen Leistungen zum Saisonauftakt in Königsbrunn und der Generalprobe im „Ausland“ (Baustetten/Baden-Württemberg) beschlich uns ein mulmiges Gefühl, dass wir uns nicht mit Ruhm bekleckern würden. Zu schlecht die Trainingsleistung (wir sind schon doppelt so oft nackig gelaufen wie das gesamte letzte Jahr) und noch zu frisch die Doppelbelastung mit der Arbeit (zumindest bei 50 Pro Zent unseres Teams).

Das erste Spiel gegen Knörr/Schütze war aber von daher kein Problem, weil wir den zwei Jungspunden vorher breit erklärt hatten, dass sie nicht mehr nach Grafing ins Training kommen dürften, sollten sie gegen uns gewinnen.

Das ging natürlich bei den viel erfahreneren „Bam-bam“ Schmidbauer und Alex Wiskirchen im zweiten Spiel nicht mehr. Im ersten Satz habe ich zwar noch versucht die Unterarme (respektive Achselhöhlen) von Herrn Wiskirchen grün und blau zu schlagen, aber leider konnte er trotz 10 Blocks weiterspielen. Im zweiten Satz gestaltete sich das ganze schon deutlich enger und wir verloren erst in der Verlängerung mit 14:16.

Damit war der Weg durch die Looser Runde für den Folgetag frei.

Am Sonntag durften wir in der Früh gegen unseren alten Spezl und Trainingspartner Moritz Netzkanten-Steinberg mit seinem Interimspartner Philip Geißelhuber ran und konnten dank intensiver Bewegungs- und Verhaltensstudie des Mo Steinbergs im Training das Spiel für uns entscheiden.

Gegen Drexler/Eser fanden wir immer besser in Form und konnten unsere Siegesserie gegen die zwei Basketballer weiter ausbauen.

Jetzt hieß es also schon Einzug Halbfinale. Und wen wünscht sich Schmid/Wagner wohl als Gegner in solchen Spielen? Unsere Wünsche gingen in Erfüllung! Hurler/Schweikart!!

Obwohl wir spielerisch genau auf einer Stufe stehen hatten wir gegen die zwei Friedberger bisher in gefühlten 20 Spielen der letzten Jahre immer am Ende das Quäntchen Glück auf unserer Seite. Das diese Serie früher oder Später mal reißen würde war uns allen sonnenklar. Aber nicht heute  Wir spielten nämlich endlich wieder unser bestes Volleyball und konnten 2 zu 0 gewinnen.

Spätestens jetzt war das Selbstvertrauen wieder zurück. Halbfinale! Deutsche Punkte! Nice!

Der Gegner: Schmidbauer/Wiskirchen. Zum zweiten mal also. Klug wie wir sind haben wir uns vorgenommen ein bisschen anders als im ersten Spiel zu agieren. Mit Erfolg. Den ersten Satz konnten wir souverän mit 21:17 für uns entscheiden. Auch im zweiten Satz spielten wir phasenweise wie aus einem Guss, nur in einem Element versagten wir beide komplett. Nämlich im Aufschlag. Böse Zungen behaupten wir hätten beim Endergebnis von 20:22 ganze 11 Aufschläge verschlagen.

Auch im dritten Satz konnten wir unser Aufschlagspiel nicht groß verbessern und so mussten wir uns auch hier denkbar knapp mit 14 : 16 geschlagen geben. Trotzdem war es ein sehr gutes Spiel und ein bisschen gönnen wir es auch den sympathischen Kontrahenten. Hoffentlich machen wir es das nächste Mal besser. Wir sind auf jeden Fall guter Dinge.

Auch wenn die Luft ein bisschen raus war wollten wir uns nach diesem guten Spiel mit einem positiven Gefühl und Bronze aus Oberschleißheim verabschieden. Das gelang durch einen extrem knappen Sieg gegen die amtierenden Bayerischen Meister Schleck-Begel !

Auch hier zeigten wir nochmal guten Volleyball und endlich zischten die Aufschläge immer wieder gefährlich ins gegnerische Feld.

Am Ende bleiben erstens 8 Euro Schulden beim Schafkopfen, mit denen sich vor allem Vinz Lehner einen schönen Abend gemacht haben dürfte. Zweitens 4 deutsche Punkte und drittens das Gefühl, dass wir wieder auf dem besten Weg zu alter Stärke sind!

Konsti und Fabi Schmidwagner

FaWa

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