Ein weiters mal Bronze

BVV Beach Masters Kat. 2 Lohhof

In Lohhof reichen schon kleine Anlässe um ein großes Turnier auszurichten. Erstens hat sich der Verein neuen Sand für ihre 5 (!!) Sandkästen gegönnt und zweitens haben sie die bayerischen Meister Beck/Schlegel unter Vertrag genommen. Über Gehalt und Wertgegenstände kann nur wild spekuliert werden.

Das Turnier war gut organisiert, kommt aber stimmungstechnisch selbstverständlich nicht an die Stadtturniere wie Fürth, Kempten oder Mühldorf ran. Trotzdem hatten wir wieder jede Menge Spaß.

Vor allem im zweiten Spiel. Dort entwickelte sich ein hochdramatisches Match gegen Torsten Pohl und seinem mir optisch sehr ähnelnden Partner Sevi Bienek. Der einzige Unterschied zu mir: Er blockt besser und ist dünner als ich.

Trotzdem konnten wir den dritten Satz 21:19 gewinnen. Dabei lag es nicht nur an unserem famosen Spiel und Kampfgeist sondern auch ein bisschen an den Nerven der Gegner, dass wir endlich endlich unser zweites Spiel am ersten Tag in dieser Saison gewinnen konnten.

Im Viertelfinale erwartete uns Sonntagmorgen überraschenderweise das an 19 gesetzte Team Meuter/Späth. Durch eine konzentrierte Leistung und gute Block-Feldabwehr konnten wir dem Erstligaaußenangreifer aus Coburg, Max Meuter, immer wieder den Zahn ziehen und zogen ins Halbfinale ein.

Dort scheiterten wir wie in Fürth gegen Höfer/Vielmeier. An diesem Wochenende waren wir leider deutlich unterlegen und gaben die Sätze mit 21:17 und 21:18 ab. Als Ausrede dient uns, dass mir mein Rücken unerträgliche Schmerzen bereitete. Aber selbst in perfekter körperlicher Verfassung wird es schwer gegen die zwei (noch) Herrschinger zu gewinnen. Wir lassen uns aber bestimmt was einfallen. Zum Beispiel ein besseres Side-out zu spielen. Es wird nicht die letzte Begegnung gewesen sein!

Immerhin konnten wir noch Bronze holen und kamen somit in den Genuss von 2 DVV und vielen BVV Punkten pro Nase. Endlich sind wir wieder vor Hurler/Schweikart in der Bayerischen Rangliste platziert. Diese 7 Tage dahinter waren unerträglich für uns.

Da wir nächstes Wochenende beide verhindert sind und uns das Teilnehmerfeld in Herrsching zu stark erscheint greifen wir erst am 28ten und hoffentlich 29ten Juni in Mühldorf wieder voll an.

Sonnige Grüße

Konsti und Fabi Schmidwagner

Jede Serie wird einmal reißen

BVV Beach Masters Kat. 1 Kempten

Am Wochenende durften die Teams ihre letzte Visitenkarte vor der Bayerischen Meisterschaft in einer Woche abgeben.

Für ein Kategorie 1 Turnier war das Teilnehmerfeld überraschend dünn besetzt. Die bayerischen Spitzenteams sahen sich von Mannschaften aus anderen Bundesländern ein wenig im Stich gelassen. Von daher kann das Turnier tatsächlich als Vorspiel für die Meisterschaft gesehen werden.

Bestens gelaunt fuhren wir wie bei einer Klassenfahrt mit dem grafinger Vereinsbus um 7 Uhr in der Früh nach Kempten. Schon allein wegen dem Unterhaltungswert gaben wir dem spanophilen Jan Wenke eine Mitfahrgelegenheit. Außerdem nahmen an der Klassenfahrt unsere ersten Gegner Noack/Steinberg teil, die uns brav das erste Spiel gewinnen ließen, als auch die Hälfte unseres zweiten Gegners Carsten Vielmeier aus dem Team Höfer/Vielmeier, die uns wieder knapp schlugen und somit einen deutlich höheren Spritpreis zu zahlen hatten.

Die Stimmung nach der ersten Niederlage erhellte sich schlagartig, als wir Zeugen wurden wie Gitta Sieber ihrer spanischen Team Partnerin Carmen Nieto Sanchez versuchte das bayerische Wort „Schnackseln“ in Zusammenhang mit einer guten Spielvorbereitung zu erklären. Die arme Carmen muss sich denken, dass in Bayern alle verrückt sind.

Das letzte Spiel an diesem wunderschönen Samstag spielten wir gegen die an 1 gesetzten Schlegel/Zymmara. Letztendlich kippte das Spiel Mitte des dritten Satzes auf unsere Seite, weil sich unsere Gegner von einer strittigen Schiedsrichterentscheidung mental nicht mehr erholen konnten. Der Pfiff wurde sehr kontrovers diskutiert, wir sind aber immer noch der Meinung, dass man die Entscheidung so geben kann. Um gegen Schmid/Wagner zu gewinnen muss Markus Zymmara das nächste mal schon früher aufstehen

Duschen. Heimfahren. Schlafen.

Sonntag früh war der Klassenfahrtbus stark ausgedünnt. Dies lag einerseits daran, dass Jan Wenke all seine Erasmusgeschichten bereits zum Besten gegeben hatte und ohne sportliche Perspektive keine Lust auf Kempten mehr hatte, andererseits auch daran, dass um 4 Uhr morgens in Noack/Steinbergs Köpfen die super Idee gereift ist, selbst zu fahren um wenigstens noch 70 Minuten statt 65 Minuten schlafen zu können.

An dieser Stelle: Alles Gute zum 40ten, lieber Falk!!

Auf dem Spielfeld ereignete sich an diesem Sonntag etwas Historisches: Hurler/Schweikart entpuppte sich nicht als Freilos. Wir trauten unseren Augen nicht, als Flo Schweikart alle entscheidenden Bälle anstatt ins Netz nur auf die Netzkante Spielte, dabei teilweise in abenteuerlicher Tennis-Rückhand-Technik und uns so zur Verzweiflung brachte. Wir mussten uns tatsächlich das erste Mal nach gefühlten 153 Spielen gegen die zwei Schwaben geschlagen geben.

Sollte es auf der Bayerischen Meisterschaft zu einem erneuten Aufeinandertreffen kommen werden wir vor Anpfiff die Ausweise kontrollieren um sicher zu gehen, dass es sich nicht wieder um die Doubles aus Kempten handelt.

Naja. Damit ist nicht nur diese Serie gerissen, sondern wir fuhren auch mit dem 7ten Platz unser schlechtestes Ergebnis aller Zeiten in Bayern ein.

Wir freuen uns schon tierisch auf die Bayerische Meisterschaft kommendes Wochenende im Munich Beach Resort Oberschleißheim und werden zum Abschluss der Beachvolleyball Saision 2014 nochmal unser Bestes geben. Über Fans und Groupies sind gern gesehen! 😉

Sonnige Grüße,

Schmid-Wagner

Wir sehen Steigerungspotential

BVV Beach Masters Kat. 2 Fürth

Das Ziel in Fürth war ganz klar das Halbfinale zu erreichen. Nach dem ersten Spiel sprach auch alles dafür, dass dieses Ziel nicht zu hochgesteckt sein dürfte. Dank einer Paarung gegen die Lokalmatadoren Krypczyk/Späth durften wir auf dem wunderschönen Center-Court zocken. Der Gegenwind kam Gott sei Dank nicht nur von der Tribüne sondern auch tatsächlich von Frontal, so dass unsere Sprungaufschläge immer wieder extrem gefährlich im gegnerischen Feld einschlugen. Ein deutlicher Sieg (15:8, 15:9) gab Selbstvertrauen.

In Runde zwei mussten wir allerdings schon gegen Julius Höfer mit seinem neuen Partner Carsten Vielmeier ran. Da wir den beiden einen Platz im Grafinger Vereinsbus von München bis ins ferne Fürth gewährt hatten vertrauten wir eigentlich auf deren Dankbarkeit und Ergebenheit, was sich als fataler Fehler herausstellen sollte. Spätestens ab dem zweiten Satz gaben sie kaum mehr ein Side-out ab und bezwangen ihre gutmütigen Fahrer mit 2:1. Damit hatten sie sich die Rückfahrt am Sonntag verbaut. Sie werden wohl Mittwoch gegen Mittag bei ihren Familien eintreffen.

Um den zweiten Tag zu erreichen mussten wir gegen unsere Mannschaftskameraden Fredersdorf/Held gewinnen. Denen fehlte in ihrem 5ten Spiel an diesem Tag die Kraft uns ernsthaft in Bedrängnis zu bringen.

Die gute Nachricht: Der nächste Tag war erreicht. Die schlechte Nachricht: Spielbeginn 9 Uhr morgens. Das bedeutet mit Zähneputzen, Waschen, Schminken, Fahren und Aufwärmen um 5.30 Uhr in München den Wecker aus zu dreschen!

Auch wenn es früh am Morgen war konnten wir ein gutes Spiel gegen die Gebrüder Noack abliefern und ins Viertelfinale einziehen.

Dort warteten die fiesen Malescha Brüder. Der kleine Malescha ist Außenangreifer beim ASV Dachau (2.Bundesliga) und 1.96m groß. Der große Malescha misst 2.02m und ist Hauptangreifer bei Coburg in der ersten Bundesliga. Im Aufschlag hatten wir also die Qual der Wahl. Im ersten Satz setzten wir uns noch knapp mit 23:21 durch. Im zweiten Satz scheiterten wir an meinen Zuspielqualitäten. Der dritte Satz wurde beim Spielstand von 10:9 für uns von der 2.02m Malescha-Ausgabe übernommen und mit harten, platzierten Sprungaufschläge bis zum 10:15 beendet. Für die beiden ging es noch bis zum Turniersieg. Für uns war an dieser Stelle Schluss.

Schade eigentlich. Damit knapp an den DVV Punkten gescheitert.

Wir sind schon enttäuscht über das Ergebnis, allerdings haben wir guten Volleyball gezeigt. Man kann auf unserer Leistung aufbauen. Wir hoffen der Knoten platzt in zwei Wochen beim Masters Turnier in Strohdoof.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Organisatoren aus Fürth für dieses tolle Turnier. Seit mehr als 10 Jahren gehört das Turnier zu den Schönsten der Bayerischen Serie. Der Center-Court im Herzen der Altstadt ist einfach ein Traum! Wir hoffen, dass auch die anliegenden Geschäfte einsehen, dass so eine Tradition UNBEDINGT fortgesetzt werden muss, auch wenn vielleicht 40 Parkplätze weniger zur Verfügung stehen und 3 Brezen sowie 2 Thüringer Rostbratwürste weniger in dieser kurzen Zeitspanne verkauft werden. Es wäre ein großer Verlust für die Beach-Volleyballfamilie und die Szene in Fürth sollte es wegen den bösen Wirtschaftsmächten nicht die nächsten Jahre weitergehen.

Mit politischen Grüßen

Konsti und Fabi