Wir sehen Steigerungspotential

BVV Beach Masters Kat. 2 Fürth

Das Ziel in Fürth war ganz klar das Halbfinale zu erreichen. Nach dem ersten Spiel sprach auch alles dafür, dass dieses Ziel nicht zu hochgesteckt sein dürfte. Dank einer Paarung gegen die Lokalmatadoren Krypczyk/Späth durften wir auf dem wunderschönen Center-Court zocken. Der Gegenwind kam Gott sei Dank nicht nur von der Tribüne sondern auch tatsächlich von Frontal, so dass unsere Sprungaufschläge immer wieder extrem gefährlich im gegnerischen Feld einschlugen. Ein deutlicher Sieg (15:8, 15:9) gab Selbstvertrauen.

In Runde zwei mussten wir allerdings schon gegen Julius Höfer mit seinem neuen Partner Carsten Vielmeier ran. Da wir den beiden einen Platz im Grafinger Vereinsbus von München bis ins ferne Fürth gewährt hatten vertrauten wir eigentlich auf deren Dankbarkeit und Ergebenheit, was sich als fataler Fehler herausstellen sollte. Spätestens ab dem zweiten Satz gaben sie kaum mehr ein Side-out ab und bezwangen ihre gutmütigen Fahrer mit 2:1. Damit hatten sie sich die Rückfahrt am Sonntag verbaut. Sie werden wohl Mittwoch gegen Mittag bei ihren Familien eintreffen.

Um den zweiten Tag zu erreichen mussten wir gegen unsere Mannschaftskameraden Fredersdorf/Held gewinnen. Denen fehlte in ihrem 5ten Spiel an diesem Tag die Kraft uns ernsthaft in Bedrängnis zu bringen.

Die gute Nachricht: Der nächste Tag war erreicht. Die schlechte Nachricht: Spielbeginn 9 Uhr morgens. Das bedeutet mit Zähneputzen, Waschen, Schminken, Fahren und Aufwärmen um 5.30 Uhr in München den Wecker aus zu dreschen!

Auch wenn es früh am Morgen war konnten wir ein gutes Spiel gegen die Gebrüder Noack abliefern und ins Viertelfinale einziehen.

Dort warteten die fiesen Malescha Brüder. Der kleine Malescha ist Außenangreifer beim ASV Dachau (2.Bundesliga) und 1.96m groß. Der große Malescha misst 2.02m und ist Hauptangreifer bei Coburg in der ersten Bundesliga. Im Aufschlag hatten wir also die Qual der Wahl. Im ersten Satz setzten wir uns noch knapp mit 23:21 durch. Im zweiten Satz scheiterten wir an meinen Zuspielqualitäten. Der dritte Satz wurde beim Spielstand von 10:9 für uns von der 2.02m Malescha-Ausgabe übernommen und mit harten, platzierten Sprungaufschläge bis zum 10:15 beendet. Für die beiden ging es noch bis zum Turniersieg. Für uns war an dieser Stelle Schluss.

Schade eigentlich. Damit knapp an den DVV Punkten gescheitert.

Wir sind schon enttäuscht über das Ergebnis, allerdings haben wir guten Volleyball gezeigt. Man kann auf unserer Leistung aufbauen. Wir hoffen der Knoten platzt in zwei Wochen beim Masters Turnier in Strohdoof.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Organisatoren aus Fürth für dieses tolle Turnier. Seit mehr als 10 Jahren gehört das Turnier zu den Schönsten der Bayerischen Serie. Der Center-Court im Herzen der Altstadt ist einfach ein Traum! Wir hoffen, dass auch die anliegenden Geschäfte einsehen, dass so eine Tradition UNBEDINGT fortgesetzt werden muss, auch wenn vielleicht 40 Parkplätze weniger zur Verfügung stehen und 3 Brezen sowie 2 Thüringer Rostbratwürste weniger in dieser kurzen Zeitspanne verkauft werden. Es wäre ein großer Verlust für die Beach-Volleyballfamilie und die Szene in Fürth sollte es wegen den bösen Wirtschaftsmächten nicht die nächsten Jahre weitergehen.

Mit politischen Grüßen

Konsti und Fabi

FaWa

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.