Jede Serie wird einmal reißen

BVV Beach Masters Kat. 1 Kempten

Am Wochenende durften die Teams ihre letzte Visitenkarte vor der Bayerischen Meisterschaft in einer Woche abgeben.

Für ein Kategorie 1 Turnier war das Teilnehmerfeld überraschend dünn besetzt. Die bayerischen Spitzenteams sahen sich von Mannschaften aus anderen Bundesländern ein wenig im Stich gelassen. Von daher kann das Turnier tatsächlich als Vorspiel für die Meisterschaft gesehen werden.

Bestens gelaunt fuhren wir wie bei einer Klassenfahrt mit dem grafinger Vereinsbus um 7 Uhr in der Früh nach Kempten. Schon allein wegen dem Unterhaltungswert gaben wir dem spanophilen Jan Wenke eine Mitfahrgelegenheit. Außerdem nahmen an der Klassenfahrt unsere ersten Gegner Noack/Steinberg teil, die uns brav das erste Spiel gewinnen ließen, als auch die Hälfte unseres zweiten Gegners Carsten Vielmeier aus dem Team Höfer/Vielmeier, die uns wieder knapp schlugen und somit einen deutlich höheren Spritpreis zu zahlen hatten.

Die Stimmung nach der ersten Niederlage erhellte sich schlagartig, als wir Zeugen wurden wie Gitta Sieber ihrer spanischen Team Partnerin Carmen Nieto Sanchez versuchte das bayerische Wort „Schnackseln“ in Zusammenhang mit einer guten Spielvorbereitung zu erklären. Die arme Carmen muss sich denken, dass in Bayern alle verrückt sind.

Das letzte Spiel an diesem wunderschönen Samstag spielten wir gegen die an 1 gesetzten Schlegel/Zymmara. Letztendlich kippte das Spiel Mitte des dritten Satzes auf unsere Seite, weil sich unsere Gegner von einer strittigen Schiedsrichterentscheidung mental nicht mehr erholen konnten. Der Pfiff wurde sehr kontrovers diskutiert, wir sind aber immer noch der Meinung, dass man die Entscheidung so geben kann. Um gegen Schmid/Wagner zu gewinnen muss Markus Zymmara das nächste mal schon früher aufstehen

Duschen. Heimfahren. Schlafen.

Sonntag früh war der Klassenfahrtbus stark ausgedünnt. Dies lag einerseits daran, dass Jan Wenke all seine Erasmusgeschichten bereits zum Besten gegeben hatte und ohne sportliche Perspektive keine Lust auf Kempten mehr hatte, andererseits auch daran, dass um 4 Uhr morgens in Noack/Steinbergs Köpfen die super Idee gereift ist, selbst zu fahren um wenigstens noch 70 Minuten statt 65 Minuten schlafen zu können.

An dieser Stelle: Alles Gute zum 40ten, lieber Falk!!

Auf dem Spielfeld ereignete sich an diesem Sonntag etwas Historisches: Hurler/Schweikart entpuppte sich nicht als Freilos. Wir trauten unseren Augen nicht, als Flo Schweikart alle entscheidenden Bälle anstatt ins Netz nur auf die Netzkante Spielte, dabei teilweise in abenteuerlicher Tennis-Rückhand-Technik und uns so zur Verzweiflung brachte. Wir mussten uns tatsächlich das erste Mal nach gefühlten 153 Spielen gegen die zwei Schwaben geschlagen geben.

Sollte es auf der Bayerischen Meisterschaft zu einem erneuten Aufeinandertreffen kommen werden wir vor Anpfiff die Ausweise kontrollieren um sicher zu gehen, dass es sich nicht wieder um die Doubles aus Kempten handelt.

Naja. Damit ist nicht nur diese Serie gerissen, sondern wir fuhren auch mit dem 7ten Platz unser schlechtestes Ergebnis aller Zeiten in Bayern ein.

Wir freuen uns schon tierisch auf die Bayerische Meisterschaft kommendes Wochenende im Munich Beach Resort Oberschleißheim und werden zum Abschluss der Beachvolleyball Saision 2014 nochmal unser Bestes geben. Über Fans und Groupies sind gern gesehen! 😉

Sonnige Grüße,

Schmid-Wagner

FaWa

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