Die Saison erfolgreich eröffnet!

BVV Beach Masters Kat. 2 Erlangen

Endlich geht es auch für uns wieder los!! Das erste Masters Turnier ist zugleich auch unser erstes Turnier überhaupt in diesem Jahr: Erlangen.

Es entwickelte sich in den zwei Tagen ein sehr munteres und interessantes Turnier. Als amtierender bayerischer Meister spürt man schon einen gewissen Erwartungsdruck von allen Seiten. Vor allem bei kleineren und größeren Serien vergebener Side-out Chancen sieht man schon den Triumph und Häme aus den gegnerischen Augen blitzen und zugleich sinkt die akute Depressionsschwelle bei einem selber auf ein Minimum.

Bestes Beispiel bot gleich unser erstes Spiel gegen die „Krake“ Michi Wehl und den Tischtennisprofi Be-een Winter vom GCDW (Herrsching Anm. d. Red.). Im zweiten Satz führten wir schon mit 12:8, doch das sollte gegen das 3 Meter Team nicht reichen. Im dritten Satz lagen wir zwischenzeitlich mit 1:7 zurück. Bei mir kamen schon Zweifel auf, ob ich mich auch richtig ernährt hatte. Bei der Hinfahrt verköstigte uns Dani Malescha nämlich noch mit Eistorte, die ich im Prinzip alleine essen musste, da ein gewisser Beeen Winter so kurz vor dem Spiel nie daran denken würde eine Kalorienbombe solchen Ausmaßes zu verzehren. Hätte er doch lieber davon gegessen…

Den zweiten Streich wollten wir gegen Flo Schweikart und Alex Hurler setzen. Gegen die zwei haben wir (fast) noch nie verloren und schielten schon auf das darauffolgende Spiel, weil ein Sieg eigentlich nur Formsache ist. Allerdings war der Herr Hurler deutlich gewachsen und hatte nicht mehr so liebliche Gesichtszüge an sich. Außerdem nennt er sich Roger. Komplett verwirrt verloren wir in diesem Spiel den Kopf und zwei Sätze und standen auf einmal viel zu früh in der Loser-Runde. Oje.

Die Angst, das erste Mal den zweiten Tag zu verpassen konnten wir nicht mehr verheimlichen.

Doch ab sofort machte sich endlich das fleißige Training bemerkbar: Gegen Bendikowski /Spachmann rettete uns noch die leichten Fitnessvorteile. Mit den beiden werden wir uns übrigens auch in der Halle messen dürfen. Mit Hammelburg schafften sie den Aufstieg in die 2. Bundesliga. Wir freuen uns schon drauf!

Die nächsten Gegner waren die Young Guns Lennart Kroha und Tino Zepeck. Die insgesamt 17 Jahre mehr Erfahrung spielten wir schon in der Spielvorbereitung aus. Wir erzählten Ihnen von der Eistortengeschichte und sie bestellten sich prompt jeweils Currywurst mit Pommes. Die lag ihnen wohl ein bisschen im Magen.

Für diesen Tag sollte es mit Ernährungsberatung reichen. Geschafft!

Gut ausgeschlafen wurde am nächsten Tag um 6.30 Uhr aufgestanden und brav zum ersten Spiel angetreten. Tim Rosenow und Wichard Lüdje konnten knapp besiegt werden. Dazu muss man sagen, dass es schon eine Ehre ist gegen Wichard zu spielen. Immerhin war er schon auf der Smart Beach Tour die letzten Jahre im ganzen Bundesland unterwegs gewesen. Aber selbst an seinen Nerven geht so ein fieser Sprungaufschlagnetzroller nicht spurlos vorbei.

Das Halbfinale gegen die an 1 gesetzten Höfer/Vielmeier war zugleich die Neuauflage unseres letzten Halbfinales: Damals auf der bayerischen Meisterschaft. Wir waren mega motiviert gegen unsere Trainingspartner. Im Training sehen wir kaum Land gegen diese Block-Feldabwehr. Auch in diesem Turnier holte sich der Julius gefühlte 99 Blocks. Büchsenschuß/Schweikart können das aber besser erörtern. Die Rollenverteilung war für alle deutlich sichtbar: Gut (in weiß vom TSV Grafing) gegen Böse (in schwarz vom GCDW).

Wir trafen unsere Aufschläge bestens. Auch sonst spielten wir mit einer viel geringeren Eigenfehlerquote. Einstudierte Trainingsabläufe funktionierten. Unerwartet deutlich konnten wir mit 2:0 gegen das Böse gewinnen.

Nach diesem heroischen Sieg wartete nur noch das Finale, welches wir gerne unserem grafinger Team-Kameraden Yannic Beck schenkten. Denn es war sein erster A-Turnier Sieg. Wie oft wird er schon die Gelegenheit dazu haben? Eben. Das einzig ärgerliche ist, dass er mit Dani Malescha (wieder vom GCDW) unter einer Decke steckte. Aber egal. Wir gönnens auch dem Bäckermeister!

Wie ihr seht war schon im ersten Turnier einiges geboten. Jetzt wir wieder fleißig trainiert. Es gibt noch viel zu tun!

FaWa

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