BVV Beach Master Ebersberg: 40,3° und es wird noch heißer!

BVV Beach Masters Kat. 1 Ebersberg

Vergangenes Wochenende fightete der Schmid-Wagner um wichtige Deutsche Punkte auf unserem Heimturnier im Klosterbauhof zu Ebersberg.

Die Setzliste bei Männlein und Weiblein waren eins zu eins dieselbe, die man sich auf der Bayerischen Meisterschaft erwarten kann. Alles was Rang und Name hatte gab sich die Ehre und es wurde wirklich Sahnevolleyball geboten. 

Der gemeinsame Gegner von allen Teams war die brüllen Hitze an diesen wunderschönen Tagen. Bei weit über 30 Grad wurden die Spiele in der Mittagshitze in Zeitlupentempo absolviert. Erst gegen Abend wurde das Spiel wieder schneller.

Deshalb konnten wir es uns diesmal auf gar keinen Fall erlauben wieder das erste Spiel zu verlieren. Der Kraftverlust wäre nicht zu kompensieren gewesen.

Gegen die zwei Schweizer Cherbin/Eberle holten wir unerwartet souverän den gefühlt ersten Erstrundensieg dieser Saison. Nie hatten die zwei im dritten Satz mehr als einen Punkt Vorsprung (12:13) 😉

Im zweiten Spiel ging es gegen Schwaig (Klement/Späth). Im ersten Satz mächtig vorgeführt konnten wir uns auf unsere Stärken im Side-out und Block-Feldabwehr besinnen und machten den Sack zu. Unser Ehrenpräsident Günther Schmidt und die Grafinger Beach Legende Harry Kaupa gaben zwar nach dem ersten Satz keinen Pfifferling mehr auf uns, waren am Ende aber doch versöhnlich gestimmt.

Nach zwei Spielen standen wir somit im Viertelfinale! Kräfte geschont, puh! Gefeiert wurde das in kleiner Grillrunde auf dem Land mit Tischtennis und Swimmingpool!

Sonntagmorgen wurde dann das Finale der Bayerischen Meisterschaft wieder neu aufgelegt: Doranth/Hauser standen bereit. Zu keinem Zeitpunkt habe ich gedacht, dass wir dieses Spiel verlieren würden. Genau das haben wir dann aber doch getan. Noch dazu in zwei Sätzen. Bis jetzt ist es mir nicht ganz erklärlich. Ich freu mich auf jeden Fall schon auf das nächste Aufeinandertreffen.

Im Nachhinein gesehen war das die Entscheidung, dass wir dieses Turnier nicht gewinnen können. Denn durch diese Niederlage mussten wir ein sehr anstrengendes Spiel mehr absolvieren, als wenn es durch die Winnerrunde gegangen wäre. Um überhaupt noch ins Halbfinale einzuziehen musste Buchner/Richter auf dem Side-Court besiegt werden. Das haben wir dank guter Sprungaufschläge im dritten Satz auch geschafft.

Im Traumhalbfinale gegen unsere Grafinger Kollegen Beck/Noack war der Centercourt trotz 37 Grad im Schatten komplett ausverkauft. Plätze hat man nur noch über den Schwarzmarkt kaufen können. Im ersten Satz funktionierte bei uns alles. Deutlich konnten wir diesen mit 21:16 für uns entscheiden. Der Aufschlagdruck blieb weiterhin hoch, aber man merkte mit zunehmender Spieldauer, wie uns die Konzentration in Zuspiel und Angriff immer mehr fehlte. In meinen Augen machte das eine Spiel mehr in dieser brütenden Hitze den kleinen aber feinen Unterschied. Die Gegner übernahmen erst im letzten Satzdrittel die Führung und konnten sich schleichend immer weiter absetzen. Auch im dritten Satz fehlten uns am Ende die entscheidenden Körner. Es hat trotzdem irre Spaß gemacht. So ein anstrengendes Spiel habe ich selten erlebt, aber auch selten so spektakuläre Bälle von allen 4 Spielern. Die Zuschauer kamen definitiv auf ihre Kosten. Letztendlich gewannen unsere Grafinger Kollegen das gesamte Turnier! Herzlichen Glückwunsch!! Geiler Volleyball!

Das Spiel um Platz 3 schenkten wir völlig entkräftet an Doranth/Hauser ab. Die hatten zu diesem Zeitpunkt 141 Bälle weniger spielen müssen.

Summa summarum steht ein toller 4ter Platz zu buche und noch wichtiger: Die ersten 4 Teams der bayerischen Setzliste (Doranth/Hauser; Beck/Noack; Höfer/Vielmeier; Schmid/Wagner) sind hauchdünn zusammengerückt in ihrem spielerischen Können. Im Moment haben Beck/Noack das Momentum auf ihrer Seite. Wer weiß wie es in Oberschleißheim und vor allem dann letztendlich auf der Bayerischen Meisterschaft in Augsburg aussieht. An Spannung und Attraktivität ist diese Saison wohl kaum zu überbieten!

Auf der Heimfahrt im Grafinger Bus waren alle Gesichter von diesem Turnier gezeichnet. Julius Höfer konnte sich nicht erklären wie eine Sektflasche im Auto ohne Fremdeinfluss platzen konnte, während sein in Scherben sitzender Partner Carsten Vielmeier immer noch nicht mitbekommen hat, dass eine Flasche explodiert ist. Yannic Beck ist um 5 Jahre gealtert, Tim Noack gar um 6. Somit kommen sie langsam in mein Alter 😉

  DAM DAM DAM…

FaWa

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