Bestes Wetter und beste Laune in Kempten

Abwehr Beachvolleyball

BVV Beach Masters Kat. 1 Kempten

Wir stellen die drei Teams der Setzliste 1-3 in durcheinandergewürfelter Reihenfolge vor:

Seed 2: Das neu aufgestellte Grafinger Team Beck/Beck’s versuchte es mit optischer Verwirrungstaktik: Unser Beck’s dachte, dass beim Beachvolleyball ebenfalls immer Fußball am Anfang gespielt wird und versorgte sich prophylaktisch mit Schienbeinschonern. Das macht zwar schon allein deshalb keinen Sinn, weil beim echten Fußball alle Schienbeinschoner brauchen außer ihm, aber das spielt in seinen Gedanken wohl keine Rolle. Dazu eine Beck/Noack Cap, die Beck‘s ca. drölfmal während des Spiels vom Kopf gefallen ist. Yannic hatte seinen Spaß. Geholfen hat die optische Verwirrungstaktik nix. Am Ende Rang 13, dafür der Sieg auf der Partymeile in Kempten.

Seed 1: Die an Platz eins gesetzten Doranth/Höfer können zwar noch so erfolgreich auf der Smart Beach Tour sein, für wahre Legenden sind sie trotzdem noch nicht gewappnet. Gleich im ersten Spiel verloren sie 15:0 und 15:0 gegen Bierbenni Pfister und Michi Knörr. Was für eine Packung! Die große Frechheit dabei ist, dass bis in die Morgenstunden immer noch Zuschauer an den Plätzen gewartet haben um die beiden Adoniskörper zweimal nackig um das Feld laufen zu sehen! Ich denke sie sind aber Sportsmänner genug das noch nachzuholen. Im weiteren Turnierverlauf haben sie es gemacht wie Schmid/Wagner im Vorjahr: Einfach nicht mehr verloren.

Wobei wir schon bei Seed 3 wären: Fabi und ich spielten ein super Turnier. Wir konnten richtig guten Volleyball zeigen und hatten bei bestem Wetter in dem perfekt organisierten Turnier mächtig Spaß. Zwischen den Spielen räumte ich sogar den ersten Platz beim Schlagwettbewerb ab. Durch einmalige „Faust-Technik“ schaffte ich 98 km/h und verdiente mir dadurch ein Handtuch und ein Shirt des TV Kempten sowie 15 Minuten Schulterschmerzen. Ein Alex Hurler konnte die 90 km/h beim Wettbewerb nicht knacken, feuerte aber kurze Zeit später mit gefühlt über 100 km/h den Ball in das Gesicht meines Abwehrspielers. Das verursachte kurzzeitigen Schwankschwindel, was uns immerhin den ersten Satz kostete. Ein gewisser Max Kaduk erreichte an der Geschwindigkeitsmaschine den Negativrekord (ein schon leicht aufgemotztes Mofa könnte seinen am stärksten geschlagenen Ball überholen). Bekannterweise braucht Max Kaduk aber keinen festen Schlag. Durch seine Cuts, Shots und Mundwerk bringt er die meisten Gegner auch so zur Verzweiflung. Gestoppt werden kann er nur durch seinen kongenialen Partner, der ihm im richtigen Moment (aus Sicht der Gegner) wertvolle Tipps zuruft. Außerdem hat er wohl eine Zigarette bei dieser Hitzeschlacht zu viel gesmökert. Das nutzten wir mit unserer geballten Erfahrung natürlich knallhart aus, um uns für die Halbfinalniederlage vor einer Woche in Mühldorf zu revanchieren. Gegen Julius Höfer und Bene Schöberl (in Anlehnung an den immer komplett mit Sonnencreme überladenen Joschi, der von uns in früheren Berichten auch gerne als Geist bezeichnet wurde) hat es für uns dieses Mal leider noch nicht gereicht. Zu schlecht unsere Verwertung bei Breakchancen und zu groß das Mistrauen in Benes Abwehrvermögen. Diesbezüglich hat er uns schön das Gegenteil bewiesen. Fabi und ich sind für die Bayerische Meisterschaft in zwei Wochen in Augsburg gewappnet. Dort starten wir ebenfalls von Setzlistenplatz 3 (oder vielleicht 4), haben aber vor zu klettern. Am Besten nach oben.

Übrigens haben wir es geschafft in diesem Jahr mit nur 4 gespielten Turnieren mit DVV Wertungen unseren persönlichen Rekord aufzustellen: 90 deutsche Punkte für Schmid-Wagner 2016.

Vielen Dank, sonniges Kempten !! It’s been real!

FaWa

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