Großer Sport gegen namenhafte Teams in Kempten und Ebersberg

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BVV Beach Masters Kat. 1+ Ebersberg

Die Saison geht in die entscheidende Phase. Die wirklich wichtigen Turniere, wegen denen man am Ende den Sport so sehr liebt, fanden dieses Jahr Mitte Juli in Kempten und Ebersberg statt. Teams aus ganz Deutschland gaben sich hier die Ehre: Ich möchte hier nur diejenigen Teams kurz vorstellen die aktuell zu den Top 20 der deutschen Rangliste zählen: Rangliste 18 Harms/Peemüller: Letztendlich Platz 4 in Kempten und 9 in Ebersberg. Gaben mir den Rat öfter auf die 6 zu schlagen. Die Legende Benjamin Pfister korrigiert das gewalttätige altdeutsche Verb „schlagen“ auf das ebenso gewalttätige neudeutsche Verb „shotten“. Rangliste 16 Dollinger/Kulzer: Unsere zwei bayerischen Vertreter, die keine Kosten (Kulzer) und Mühen (Dollinger) scheuen, um sich für internationale Turniere zu qualifizieren. Armin Dollinger wurde 2015 bereits deutscher Meister. Trotzdem schafften sie es in beiden Turnieren nicht ins Halbfinale. Damit sollte auch der Traum für die Qualifikation zur bayerischen Meisterschaft ausgeträumt sein. Es bleibt hoffentlich der schwache Trost der Qualifikation zur deutschen Meisterschaft. Rangliste 14 Wolf/Wolf: Das Wolfsrudel gab sich nur die Ehre in Kempten. Hier konnten sie sogar das Turnier gewinnen, was ihnen 200 wichtige deutsche Punkte eingebracht hat. Die zwei jungen und sympathischen Rüsselsheimer besiegten uns in der zweiten Gewinnerrunde knapp mit – na klar- 2:1. Den ersten Satz konnten wir dank starker Sprungaufschläge und guter Block/Feldabwehr mehr als deutlich mit 15:7 gewinnen! Pünktlich zur entscheidenden Phase der Saison zeigen wir unseren besten Volleyball. Es fehlte in dem Spiel nicht viel, um die große Überraschung wahr zu machen. Im dritten Satz kratzte Georg Wolf (Namensvetter von einer Eittinger Legende) einen sehr gut gespielten Cut aus der Ecke und die beiden verhinderten den entscheidenden, sicheren Punkt. Solche Situationen entscheiden eben große Spiele und das muss man akzeptieren. Rangliste 13 John/Stadie: Die beiden traten lediglich in Ebersberg an, aber wie: Erster Platz! Sie konnten das Finale überraschend gegen Becker/Schröder gewinnen. Auf dem Weg dorthin konnten sie sich knapp mit -na klar- 2:1 im Viertelfinale gegen uns durchsetzen. Wir waren somit eins von zwei Teams, die den beiden Ausnahmekönnern überhaupt einen Satz abtrotzen konnten. Der dritte Satz begann um 20:45 Uhr und wer weiß, ob da nicht noch mehr drin gewesen wäre, würde mein Partner nicht genauso zu seiner Sehschwäche stehen wie ich und sich Kontaktlinsen anschaffen. Er sprach nach dem Spiel von vollkommener Finsternis und stark erschwertem Side-out! Trotzdem gelang es uns gegen den Deutschen Vizemeister von 2017, Erik Stadie, das Ebersberger Publikum auf unsere Seite zu holen. Wir lieben unser Heimturnier sehr und sind gespannt, was uns Beach2Go nächstes Jahr alles bieten wird. Dieses Jahr war eine riesige Leinwand aufgebaut, Nebelkanonen zum einlaufen und eine Live-Übertragung aus mehreren Perspektiven. Unglaublich! Weiter so Dieter und Bartl, dann wird die deutsche Beach Prominenz wieder Schlange stehen! Rangliste 12 Rudolf/Wernitz: An Position 2 in Ebersberg gesetzt verschliefen die beiden den Turnierstart und mussten sich völlig überraschend den an 15 gesetzten Müller/Vogel geschlagen geben. Diese wuchsen sportlich und verbal in diesem Spiel über sich hinaus! Obwohl sich Rudolf/Wernitz noch durch die Looser-Runde vorwärts kämpften reichte es nur zu Rang 7. Das hatte sich das deutsche Spitzenduo sicher anders vorgestellt. Nachher erklärten sie mir, dass sie mit der „bayerischen Spielweise“ überhaupt nicht klarkommen würden und froh sind, dass nicht mehr von uns auf der deutschen Tour angreifen können. Ich denke nicht, dass wir sie in Bayern wieder sehen werden. Schade, aber wir nehmen es als Kompliment für unsere BVV Serie! Rangliste 5 Becker/Schröder: Die zwei fühlen sich pudelwohl in Bayern. Paul Becker lässt sich des Öfteren auf Turnieren in Kempten, Ebersberg oder Herrsching blicken. Im Schnitt würde ich sagen einmal pro Jahr. Dieses Jahr gab er sich zusammen mit Jonas Schröder die Ehre in Ebersberg. Die beiden gehören wohl hinter einem gewissen Clemens Wickler zu den besten Abwehrspielern Deutschlands. Weil es mit einem Blockspieler an ihrer Seite zu einfach ist spielen die zwei Spaßvögel einfach zusammen und blocken abwechselnd – und das verdammt erfolgreich: Letztes Jahr konnten sie die Turniere der Techniker Beach Tour in Kühlungsborn, St. Peter-Ording und Leipzig gewinnen und erreichten einen für sie nicht ganz zufriedenstellenden 5ten Platz bei den Deutschen Meisterschaften. Es ist jedes Mal eine Ehre die beiden in Bayern begrüßen zu dürfen. Sie verloren in Ebersberg nur 3 Sätze. Zwei davon im Finale und einen Satz gegen Beck/Doranth. Wenn ich schon unsere Freunde erwähne: Die zwei sind in fast jedem Turnier in Bayern für das Halbfinale gesetzt und haben sehr gute Chancen das Turnier zu gewinnen. Trotzdem reichte es bei diesem hohen Niveau nur für zwei neunte Plätze. Das unterstreicht unsere hervorragende Leistung. Platz 7 und Platz 5 hört sich zunächst nicht optimal an und entspricht auch nicht unserem Anspruch. Trotzdem sind wir sehr zufrieden mit diesen Ergebnissen. Nicht viele bayerische Teams können bessere Ergebnisse vorweisen. Die Bayerischen Meister der letzten zwei Jahre Kroha/Schlegel machten einen bock-starken dritten Platz in Kempten. Auf dem Weg dorthin konnten sie uns in einem – na klar- 3 Satz Match bezwingen. Dafür rächten wir uns in Ebersberg in der ersten Runde mit einem hauchdünnen 2:1 Sieg. Am Ende Platz 13 für die beiden. Nur einer aus den Anwärtern für die Bayerische Krone 2019 war wirklich besser: Carlos Burgis! In Kempten noch mit einem starken 5ten Platz mit seinem Standartpartner Jojo – die Feder- Klinkert. Unter anderem wurden Harms/Peemüller in den Looser-Baum geschickt. Noch besser das Ergebnis in Ebersberg: Bronze mit dem Notnagel Julius Höfer! Sie mussten von Anfang an durch die Looser Runde und das bei konstant über 30 Grad Außentemperaturen. Sie schickten unter anderem Harms/Peemüller und Rudolf/Wernitz unter die kalte Dusche. In ihrem Hitzerausch konnten auch wir sie nicht stoppen und unterlagen verdient im Viertelfinale mit – na klar- 2:1. Was bleibt unsere Erkenntnis von diesen zwei irren Turnieren? Erstens: Wir können noch Kroha/Schlegel schlagen. Zweitens: Wir können selbst mit einigen der besten Teams aus Deutschland mithalten. Drittens: Für den ganz großen „Wow-Effekt“ fehlt noch Konstanz. Viertens: Ein Beach-Volleyball Spiel dauert drei Sätze. Ich denke ein so enges Feld für die Bayerische Meisterschaft wie in diesem Jahr gab es noch nie. In meinen Augen sind Kroha/Schlegel, Beck/Doranth, Burgis/Klinkert, Sagstetter/Sagstetter, Höfer/Noack, Schweikart/Stooß, Kirchner/Seitz und wir fast auf einer Augenhöhe. Leichte Vorteile bei Kroha/Schlegel und den Sagstetter-Schwestern. Aber wetten für den 25ten August möchte ich nicht. Ich werde dafür weiter fleißig mit Carlos im Sand trainieren und Fabi wird weiter fleißig Golf spielen.

FaWa

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