Fabi und Julius gewinnen das BVV Beach Masters am Mühldorfer Stadtplatz

BVV Beach Masters Kat. 2 Mühldorf

Nach einer langen Diskussion mit Konsti, bei der wir uns nicht einig geworden sind, auf welcher Seite (rechts oder links) es einfacher ist zu spielen, hab ich beschlossen, ihm mal zu zeigen, dass links wirklich jeder links spielen kann (in diesem Fall ich). 

Gesagt, getan! Und da Julius und ich von unseren Standartpartner versetzt worden sind, ging der Schmid-Wagner in Mühldorf als um gute 2 Meter größerer Höfer-Schmid-Wagner an den Start. Nein, keine Sorge, trotz der einmaligen Chance in einer der berühmt berüchtigten GCDW-Hosen aufzulaufen, konnte ich wiederstehen und verabschiedete unsere letztjährige Arbeitsuniform in den wohlverdienten Ruhestand.

Es ging Los. Samstag erstes Spiel, die Sonne lacht, Piel und Mr. Bizeps als Gegner, voll motiviert! Das gleichzeitig am Stadtplatz stadtfindende Mühldorfer Altstadtfest zog die ersten Besucher an und die Tribüne füllte sich. Spiel kurz zusammengefasst: BUUUUUMMM!! Entweder neben mir im Feld oder in Julius Block. Die erste Abwehr ließ noch auf sich warten, aber Tischkante Nr. 1 konnte verbucht werden. Ungewohnt….erstes Spiel gewonnen…;)

Nächste Herausforderung: 2 Stunden hoffen auf schönes Wetter. Zum Glück haben wir Freitag brav aufgegessen und rechtzeitig zu Spiel 2 kam die Sonne wieder raus. Uns gegenüber die zwei Nürnberger Giovanni und Harry. Das einzige, das in diesem Spiel noch besser war als Harry’s Sprungaufschläge, waren (wie fast immer) seine Sprüche! Und am Ende wir 😉

Viertelfinale. Kurzer Hand die Lokals Sevi/Leo dank ihres düsteren Geheimnisses auf den Sidecourt verlegt. GCDW(Krake), GCDW(Donnerblitz), GCDW(Maschine) und ich. Mit einer richtig fiesen Taktik brachten wir Be eeeeen zur Verzweiflung und fast zum Nasenbluten. An dieser Stelle nochmals gute Besserung 😉

Da uns Ben und Michi gewinnen lassen haben, durften sie dann doch auf dem Gut Wagner übernachten. Kurzer Hand noch Surferboys Hurler/Schweikart eingepackt, ging es als Kolonne Heim, wo gefühlte 3 Kilo Nudeln und das ein oder andere Radler auf uns wartete.

Am Sonntag , liebevoll von Be eeeen’s wundervollen Gitarrenklängen geweckt, konnten wir beim Frühstück noch 2 Sätze unserer Goldjungs aus Baku anschauen, bevor es wieder auf den Centercourt am Stadtplatz ging. Gespannt ob beide Teams den Weg von mir Zuhause nach Mühldorf gefunden haben, hörten wir von einem Fehler den wir bis dato nur aus Horrorfilmen gekannt haben. Wehl/Winter und Hurler/Schweikart haben sich auf halbem Weg getrennt! Aber keine Angst, Happy End, beide Teams angekommen;)

Von am Vorabend von mir ausgeschenkten Proteinshakes und Argi+ von Sportpower-shop.de konnten alle 3 Teams ins Halbfinale einziehen.

Schönstes Wetter und volle Ränge empfingen uns zum Halbfinale gegen Alex und Flo. Endlich konnte ich mal ins Spiel eingreifen und konnte Abwehr Nr. 1 abhacken. Nach Abwehr Nr. 1 konnte auch das Halbfinale abgehackt werden und wir standen im Finale. Heiß wie Frittenfett und nicht umsonst mit einem Spitznamen versehen, der zugleich eine der besten Attacken von Pikachu ist, ging es wieder gegen Be eeeenn „Donnerblitz“ Winter und Michi „Die menschliche Krake“ Wehl. Doch auch diesmal wurden Höfer/Wagner nicht (bis auf einmal 😉 ) durch den Donnerblitz paralysiert. Sieg in Mühldorf vor einer super Kulisse und tollem Publikum. Am Ende ein wirklich souveräner Sieg ohne Satzverlust. Schluss endlich: Links kann wirklich jeder spielen!

Nächste Woche geht’s gleich mit dem nächsten Heimturnier in Ebersberg weiter. Dann auch wieder mit meinem Lieblingsgoldlöckchen Konsti. Also falls ihr Zeit habt, kommt vorbei! Der Sommer hat sich angekündigt.

Hier noch der Nachbericht vom BVV

Viele Grüße

Fabi und (ausnahmsweise) Julius 😉

Erkenntnisse aus Treuchtlingen

BVV Beach Masters Kat. 2

Wir hatten uns die Hürde vor dem Mastersturnier in Treuchtlingen selber recht hoch gelegt. Immerhin führen wir die bayerische Rangliste seit langer Zeit an und wurden vor zwei Wochen mit der Hochschulmanschaft Europameister auf Zypern! Dementsprechend wollten wir das Turnier mit den ganzen bekannten Nasen auch gewinnen.
Mit etwas Abstand zum Wochenende kann man letztendlich sagen, dass uns zwei Dinge das Finale gekostet haben:
Erstens, man mag es kaum glauben, scheint Training im Volleyball wirklich wichtig zu sein. Fabi und ich waren in den letzten 5 Wochen nur einmal gemeinsam im Sand gestanden. Wir sind beide noch zu jung, als dass wir dann noch konstant gute Leistungen bringen könnten. Unsere Gegner und Vorbilder Buchner-Richter (letztendlich Platz 2) sowie Schmidbauer-Wiskirchen (Gold) haben in ihrem Leben einfach schon ein paar mehr Bälle durch die Gegend geschubst und können das fehlende Training besser kompensieren. Wobei, wenn man sich jetzt noch vorstellt, dass die zwei Teams auch noch regelmäßig trainieren würden… Leck!
Zweitens stand mir meine persönliche Wisophobie im weg. Zum wiederholten Male flatterten mir im Angriff die Nerven gegen den kleinen Mann.
Vielleicht kam das Turnier aber genau zum richtigen Zeitpunkt um uns vor der bayerischen Meisterschaft wieder auf den Boden zu bringen. Wir werden trainieren und bestens vorbereitet sein!
Es gab aber auch viele schöne Dinge vom Wochenende zu vermelden: An allererster Stelle konnten wir uns gegen die eigene Trainingsgruppe souverän durchsetzen. Michi Wehl (übrigens Europameister) und Carsten Vielmeier (auch ein ziemlich guter Spieler) konnten im Einzug um das Halbfinale mit 21:14 und 21:16 besiegt werden. Im Spiel um Platz drei, welches uns historisch gesehen noch nie zu Glanzleistungen gebracht hat, konnten wir dann auch noch Julius Höfer (ebenso Europameister) und Ben Winter (Bruder der Tischtenniseuropameisterin Sabine Winter) mit 21:17 und 21:15 in die Schranken verweisen.
Beide Ergebnisse sind eine innerliche Magenbrotzeit!
Die Ranglistenführung konnte ausgebaut werden.
Am Samstag Abend sind Teile unseres Teams noch aufs Treuchtlinger Volksfest gegangen wo Grafinger, Lohhofer, MTVler, Herrschinger, Marktredwitzer und Deggendorfer zusammen geschunkelt und sich fiese Autoscooter Duelle geliefert haben. Wer die Duelle gewonnen hat brauchen wir hier sicher nicht auch noch breitzutreten. Da sind wir bescheiden genug.
Da sich der Fabi für ein Studiengang entschieden hat wo man Prüfungen an Wochenenden schreibt, mussten wir leider für Fürth absagen. Somit ist unser nächstes Turnier die bayerische Meisterschaft in Oberschleißheim (10. und 11. August). Wir brauchen da jede Unterstützung damit wir unser großes Ziel, bayerischer Meister zu werden, auch erreichen können. Kommen! Kommen! Kommen!

Feucht fröhliches Wochenende am Ammersee!

BVV Beach Masters Kat. 1 Herrsching

Gleich in unserem allerersten Spiel beim Masters Kategorie 1 Turnier (=A+ Turnier…) in Herrsching setzte es eine deftige 0:2 Niederlage gegen die U23 Nationalspieler aus Lettland Finsters/Solovejs. Der erste Satz wurde souverän beim Stand von 13:14 durch ein unsauberes Zuspiel beendet und danach habe ich das Side-out demenstrativ eingestellt.
Dementsprechend frustriert waren wir zwei nach diesem nass-kalten Spiel. Aber der Fabi fand die richtigen aufbauenden Worte indem er meinte, dass irgendwann eh mal das One-Two-Barbecue kommen müsse.
Da das Wetter aber kein Barbecue zuließ mussten wir uns im nächsten Spiel gegen Geißelmeier/Klement durchsetzen was auch mit einem deutlichen 2:0 gelang. Gott sei Dank!
Als nächstes wartete das an 3 gesetzte Duo Bakumovski/Rudolph auf uns in der inzwischen bärenstark besetzten Loser-Runde. Weil sich aber vor allem der Angriff stabilisierte und der Fabi unmögliche Abwehrbälle erreichte, konnte der frühere Erstligaaußenangreifer aus Haching mit seinem Partner mit 15:12 und 15:13 unter die kalt gewordene Dusche geschickt werden.
Somit entschied sich im vierten Spiel ob wir am Abend feiern- oder am Sonntag in der Früh wieder spielen durften.
Es ging gegen unsere zwei Friedberger Freunde Alex Hurler und Flo Schweikart die uns immer wieder mit neuen modischen Accessoires begeistern. Diesmal setzten sie mit einem neongrünen Stirnband (Alex) und einer neonpinken Mütze + kleinem Puschel (Flo) das Sahnehäubchen oben drauf. Alles in allem waren wir in diesem Spiel nicht auf unserer Höhe und über weite Strecken unterlegen. Glücklicherweise gewinnt im Sport manchmal auch die schlechtere Mannschaft und das waren in diesem Fall mit 12:15, 15:12 und 16:14 wir. Es wird nicht das letzte mal gewesen sein, dass wir gegeneinander gespielt haben und wir sind gespannt in welchen Kleidungsstücken uns die sympathischen Schwaben nächstes Turnier begegnen.
Jetzt ging es auf dem schnellsten Weg nach München zurück um sich das Pokalfinale der Bayern anzuschauen. Die Elektrolytspeicher wurden dabei auch wieder aufgefüllt und durch das „Triplö“ (Franck Ribery) gingen wir hochmotiviert in den Sonntag hinein.
Am späten Vormittag trafen wir auf das an zwei gesetzte Team Schmidt/Wolf und wir konnten unerwartet deutlich nach einer starken Vorstellung mit 21:18 und 21:15 gegen das junge Team gewinnen welches dieses Jahr bei der deutschen Meisterschaft mit von der Partie sein möchte. Wir wünschen auf diesem Weg viel Glück!
Durch diesen Sieg standen wir im Viertelfinale und durften sogar vor unmengen von Zuschauern (kleiner Scherz) auf dem Center Court zocken. Der See war inzwischen beängstigend nahe an das Feld herangetreten und der Regen kam hier horizontal vom Gewässer in Richtung Haupttribüne. Die Gegner welche wie wir mutig dem Wetter trotzten waren mein Lieblingslibero „Mo“ Dobler mit seinem Partner „Hane“ Künecke die sich bis dato sensationell unter anderem gegen Bakumovski/Rudolph und die Letten Finsters/Solovejs durchgesetzt hatten (Sie blieben auch das einzige Team, die gegen die Osteuropäer gewinnen konnten). In einer Side-out Schlacht behielten wir knapp mit 21:19 und 21:18 die Oberhand. Am Ende entschied der ein oder andere ungewollt platzierte Sprungaufschlag bei ansonsten perfekt geführtem Side-out beider Teams die Partie. Der Grafinger Coach Adrian Zoppelt der seinen blockenden Libero Moritz Dobler und seinen annehmenden Mittelblocker in Aktion sah wird sich gut überlegen müssen ob er nächstes Jahr die Positionen nicht besser tauschen sollte.
Im Halbfinale warteten nun die zwei Schwaiger Sprücheklopfer Yannik Beck und Harry  Schlegel. Sie wollen wie das andere bayerische Team Doranth/Hauser dieses Jahr in den hohen Norden an den Timmendorfer Strand. Bis dahin ist es ein weiter Weg und die erste Hürde heißt Schmid/Wagner. Der erste Satz gestaltete sich nach großer Führung (16:11) nun ja … sagen wir schwierig und wurde knapp mit 22:20 gewonnen. Im gesamten zweiten Satz (13:21) konzentrierten wir uns voll auf den dritten in dem wir dann wieder richtig Gas gaben und 15:8 dominierten. Wir wetten, dass wir in diesem Jahr kein einziges Spiel gegen Beck/Schlegel … Scherz!
Das Finale können wir aus Platzgründen leider nicht weiter kommentieren.
Auf jeden Fall war es ein wahnsinns Wochenende für uns zwei und der größte Erfolg in unserer bis dato 3 jährigen Karriere. Der Lohn: Souveräner erster Platz der bayerischen Rangliste und Platz 29 der deutschen Rangliste. Wir hoffen in zwei Wochen in Kempten wieder was zu reißen!
Mit den besten Grüßen
Fabi und Konsti