Der SchmidWagner ist Bayerischer Meister Beachvolleyball 2014!

Bayerische Meisterschaften Beachvolleyball 2014 Oberschleißheim

Freudentaumel!! Nachdem sich der Fabi für den finalen Matchball das ganze Turnier über den Rainbow-Shot erfolgreich aufgehoben hatte, herzten wir unseren kompletten Trainerstab. Da wären zu nennen: Adrian Zoppelt – unser Hallentrainer und rumänisches Vorbild in Sachen Lebensführung, Marvin Polte – unser haarloser Head Coach im Sand, Patrick Steuerwald – Fabi‘s persönlicher Service Coach und (Bier)Benni Pfister – unser Mental Coach!

Sie alle hatten ihren Beitrag, dass wir sensationell bayerischer Meister 2014 werden konnten.

Dazu ein riesen Lob an die Familie und die Freundinnen, die uns anfeuerten, wie die Weltmeister! Meine Schwester war nach dem Turnier völlig außer sich und erklärte mir strahlend, dass sie sich soooo sehr für mich freuen würde. Vor allem wenn man bedenkt, dass ich in meinem Alter nicht mehr oft die Gelegenheit dazu habe in so einem Finale zu stehen… Soll man da lachen oder weinen? Ich weiß es immer noch nicht…

Man kann uns nicht vorwerfen einen leichten Baum gespielt zu haben. Gleich zu Beginn ging es gegen die zwei Freisinger Kanonen Tim Noack und Mo Steinberg. Die beiden verlangten uns alles ab. Mit 21:19 und 21:19 hatten wir am Ende die Nasenspitze vorn. Schon hier sehr hohes Niveau! Dieses Niveau konnten unsere Freunde leider nicht halten und schieden leider viel zu früh aus dem Turnier aus. Obwohl Mo Steinberg am selben Abend mit Sicherheit nicht mehr Alkohol getrunken hat, als er mit aller Gewalt reinschütten konnte und obwohl er nur eine Stunde geschlafen hat, opferte er sich am Sonntag und moderierte für Schorschi Kettenbohrer den Finaltag. Dieser hatte nämlich wichtigeres zu tun, wie seiner Frau Beistand bei der Geburt zu leisten. Pffffft! An dieser Stelle: Herzlichen Glückwunsch Schorschi!!!! Und ein riesen Lob an den Mo! Du bist einfach ansteckend mit deiner immer guten Laune!

Ab jetzt hieß es nur noch: TSV Gafing gegen den Geilsten Club der Welt (alias TSV Herrsching).

Als erstes musste Höfer/Vielmeier dran glauben. 15:13 im dritten Satz. Unser erster Sieg gegen die Zwei überhaupt. Erwähnenswert: Im ersten Satz beim Spielstand von 0:1 flog ein etwas zu gut gemeintes Zuspiel meinerseits über die Netzkante, genau zu Julius Höfer. Ok, bis jetzt noch alles wie immer. Aber dann gesellte sich zu meiner Überraschung mein kleiner Abwehrspieler zu mir für den Doppelblock. Und er blockte den großen Julius. Punkt für Schmidwagner. Hier zeichnete sich ab, dass wir nicht geahnte Talente und Kräfte für dieses Turnier aufgehoben hatten. Zur Ehrenrettung von Höfer/Vielmeier sei gesagt, dass sie sich im dritten Satz mit einem erfolgreichen Doppelblock gegen den Fabi rächen konnten. Mir würd sowas nie passieren. Ich weiß immer wo Block- und Abwehrspieler stehen. Ich kann bei diesen Erinnerungen nur mit dem Kopf schütteln.

Im Spiel um den Einzug ins Halbfinale konnten wir einen weiteren Angstgegner besiegen. Die gierigen Malescha-Möller-Brüder. Auch hier zwei knappe Sätze. Zum Glück hatte der kleine Daniel nicht sein bestes Aufschlagspiel mitgebracht. Ok, das ein oder andere Ass, bei der wir in der Annahme nicht mal zucken konnten, waren schon dabei, aber für seine Verhältnisse trotzdem sehr gnädig.

Die gute Nachricht: Ausschlafen. Unser Spiel am Sonntag sollte erst um 14 Uhr beginnen. Die schlechte Nachricht: Der Gegner hieß wieder Höfer/Vielmeier! Es ist nie gut ein zweites Mal gegen eine schon besiegte Mannschaft zu spielen. Vor allem nicht, wenn der Blockspieler Julius Höfer heißt und später zum besten Blockspieler des Jahres gewählt werden sollte, und der Abwehrspieler Carsten Vielmeier heißt, der in meinen Augen nach einem gewissen Fabian Wagner den besten Abwehrspieler 2014 darstellt.

Ich glaube dieses Spiel war das wohl beste Spiel für die Zuschauer und auch überhaupt in dem gesamten Turnier. Eine Aktion spektakulärer als die andere. Gott sei Dank hatten wir gerade jetzt einen brutal starken Aufschlag parat. Sowohl Fabi als auch ich hämmerten reihenweise Sprungaufschläge über die Netzkante, welche uns immer im Spiel hielten. Anfang des zweiten Satzes musste der Carsten genau wegen so einer Aufschlagbombe die Annahme mit einem Hechtbagger retten. Dabei schlug er mit dem Schlüsselbein auf einem Liegestuhl auf. Selbst Olli Kahn hätte an dieser Stelle das Spielfeld verlassen. Dieser Carsten aus Stahl machte trotzdem weiter. Tendenziell noch besser als zuvor! Ein Traum von einem Kerl!

Zwei Teams auf absoluter Augenhöhe. Das spiegelt sich übrigens auch in der Bayerischen Rangliste wieder. Beide Teams teilen sich jetzt mit 1097 BVV Punkten den Platz an der Sonne. Ich glaub das gab’s auch noch nie!(NACHTRAG: Die 2 im Sinn vergessen und somit herzlichen Glückwunsch an Julius und Carsten für den alleinigen Ranglistenplatz 1 😉 ).

Die Szene des gesamten Turniers kam dann im dritten Satz: Beim Spielstand von 6:5 für uns griff ich einen Ball ziemlich Risikoreich an. Der Ball ging 3 Meter ins Aus. Allerdings tuschierte er vorher ganz leicht den kleinen Finger von Julius Höfer. Selbst Bayerns bester Schiedsrichter, Tom Gailer, konnte diese feine Berührung nicht sehen. Punkt für die Gegner. Eigentlich. Aber der Julius gibt den Tusch zu. Eine sportliche Geste die gar nicht hoch genug anzusehen ist. Dafür hat er später von einem neutralen Zuschauer 10 Euro wegen Fair Play zugesteckt bekommen. Zu Recht!

Am Satzende packte der Fabi jetzt schon mitunter krankhafte Cuts aus. Regelmäßig landeten diese im ersten halben Meter des gegnerischen Feldes. Der letzte Ball könnte evtl sogar schon wieder auf unserer eigenen Seite runtergekommen sein. Ein „hauptsach fest“ Spieler wie ich kann sowas einfach nicht verstehen. Auf jeden Fall konnten wir so das Match knapp für uns entscheiden und standen dadurch vor dem fiesen, bösen Endgegner, der die Prinzessin (Bayerischer Meister Pokal) bewacht: Doranth/Hauser. Zweifacher und Vierfacher Bayerischer Meister. Die zwei stehen zurzeit auf Platz 16 der Deutschen Rangliste, was zur Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften in Timmendorf berechtigen würde. An dieser Stelle drücken wir euch ganz fest die Daumen, dass wir endlich, endlich wieder mit einem Bayerischen Team bei den Deutschen Meisterschaften im hohen Norden vertreten sind. Die letzten sind wohl Buchner/Richter gewesen. Irgendwann in der Zeit zwischen Adenauer und Willy Brandt.

Gegen das letzte Herrschinger Erstligateam setzten wir uns aber am Ende knapp durch (Matchball siehe oben). Die Emotionen kochten jetzt über! Völlig unerwartet konnten wir uns an diesem Tag die bayerische Krone aufsetzen. Wir hatten einfach alles rausgehauen was in uns steckt! Fertig!

Vielen herzlichen Dank an alle die uns die Daumen gedrückt haben und die so viele schlechte Spiele von uns in dieser Saison ertragen mussten. Spaß gemacht hat es trotzdem immer! Aber heute halt einfach noch ein bisschen mehr

Wie geht’s jetzt weiter? Fabi wird nächste Woche versuchen mit unserer geilen Münchner Uni Mannschaft den Hochschul-Europameistertitel in Rotterdam zu verteidigen. Ich mach Urlaub (Mit extrem viel Fitnesstraining) und werd immer mit einem Grinsen aufwachen, wenn ich von Oberschleißheim geträumt hab. Dann aber freuen wir zwei uns schon riesig auf die Hallensaison. Gerüchten zufolge soll beim obligatorischen Fußballaufwärmen das Team „Jung“ schon den einen oder anderen Sieg gegen das Team „Alt“ eingefahren haben. Das wird sich jetzt dann leider sehr zum Leidwesen der jungen Hüpfer wieder ändern. Kostet also die nächsten zwei Wochen noch aus…

Das erste Heimspiel haben wir am 20ten September gegen Dachau. Dann kanns tatsächlich wieder zu einem Doppelblock von Schmidwagner kommen!

Und das war‘s noch nicht ganz von uns für dieses Jahr 🙂 Schaut ruhig nächste Woche nochmal auf unserer Homepage vorbei, da kommt noch einiges Material von der Bayerischen Meisterschaften, zum Beispiel Bilder, Interviews ( Heute München TV!!) und das Video zum genialen Halbfinale gegen Julius und Carsten!

Eure Bayerischen Meister

Konsti und Fabi

Turniersieg bei Fabi Dahoam

BVV Beach Masters Kat. 2 Mühldorf

In Mühldorf war es endlich angerichtet: Der ersehnte Turniersieg!

Das ins Mühldorfer Stadtfest integrierte Masters Turnier startete samstags unter perfekten äußeren Bedingungen. Beste Organisation der vielen ehrenamtlich arbeitenden Mitglieder des TSV Mühldorf garantierten schöne Felder im Herzen der Stadt und genug zu essen. Die Temperaturen ähnelten jenen der Fußball WM an der Copacabana (kleiner Gruß Richtung Bier-Benni).

Erstes Match:

Das Spiel begann wie immer wenn wir die erste Annahme in Stein-Schere-Papier gewinnen konnten, mit einer Tischkante. Danach wurde es nicht viel besser. Auf der anderen Seite stand der kleine, erfahrene Parti-Arti, der sich schon beim Spielstand von 13:15, und 12:14 ins Fäustchen gelacht haben mag und so gut wie fehlerfrei sein Annahmespiel runterspulte. Aber zu früh gefreut. Side-out gehalten und dann auf den großen athletischen Pflaum aufgeschlagen, der mit einer solchen Dreistigkeit nicht gerechnet hatte. Dadurch konnten wir das Spiel noch drehen und völlig souverän 2 zu 1 gewinnen. Im Nachhinein gesehen war das unser nervenaufreibendste Spiel des gesamten Turniers. Das Pulver war für die beiden dann aber verschossen. Sie verloren auch ihr zweites Spiel und konnten sich am köstlichen Grill vergnügen. An dieser Stelle darf mal gesagt werden, dass wir es als Affront ansehen sich gegen uns so zu motivieren. Lieber die Kraft für andere Gegner aufsparen 😉

In der Winner Runde wartete als nächstes Metzger/Vogel. Da wir in diesem Jahr schon einmal ziemlich alt gegen die zwei ausgesehen haben und ihnen klar mit 2:0 in Königsbrunn unterlegen waren, heckten wir uns ein straffes Aufwärmprogramm aus. Dies bestand daraus einen Ball auf der Schulhalle zu platzieren, uns mithilfe eines kleinen Fußballtores auf die von der Sonne 85 Grad warmen dunkle Metallregenrinne zu ziehen, den Ball runter zu kicken und dann wie John J. Rambo vom Dach zu jumpen inklusive Abrollpurzelbaum!

Wir fühlten uns gerüstet.

Das Spiel begann wie immer wenn wir die erste Annahme in Stein-Schere-Papier gewinnen konnten mit einer Tischkante. Dafür fanden wir danach mehr und mehr zu unserem alten 2013er Spiel zurück. Konstantes Side-out ! Vielleicht das erste Mal in dieser Saison in dieser Form. 15:12, 15:13! Nice! Zusätzlich zu den vielen versenkten Angriffsbomben ins gegnerische Feld verirrte sich eine solche Bombe in den Laptop unseres Lieblingsmoderators Schorschi Kettenbohrer. Gott sei Dank befand sich seine riesige Evergreen-Hitlist inklusive seiner „neuen“ Errungenschaft „Atemlos durch die Nacht“ von Helene Fischer auf einer anderen Festplatte und er konnte die Stimmung weiterhin einheizen!

Unser nächster Gegner war der Sieger aus einem sehr, sehr besonderen Spiel.

Mit viel Nostalgie durften die Mühldorfer Zuschauer dem Duell der 5 maligen Bayerischen Meister Buchner/Richter (2003, 2004, 2005, 2006 und 2009) und ihren ewigen Konkurrenten Schmidbauer/Sievers, die sich zumindest einmal die Bayerische Krone aufsetzen konnten (2001) verfolgen. Tim Noack wollte vor dem Spiel noch schwarz-weiß Brillen verteilen…

Da sich Buchner/Richter wie auch meist in der Vergangenheit durchsetzen konnten, stand unser nächstes Spiel fest. Der Zeitpunkt allerdings verschob sich aufgrund des Wärmegewitters auf den zweiten Tag. Ab unter die Dusche!

Nächster Tag 8.30 Uhr:

Das Spiel begann wie immer wenn wir die erste Annahme in Stein-Schere-Papier gewinnen konnten mit einer Tischkante. Danach boten wir aber mächtig Paroli und konnten uns in beiden Sätzen an entscheidender Stelle ein kleines Stück Absetzen. Wir gewannen schließlich 15:13, 15:13.

Im Halbfinale kam es wieder zu dem Duell gegen Metzger/Vogel. Diesmal gaben wir übers gesamte Spiel nur 4 Side-outs verloren und das obwohl die Sätze bis 21 gingen. (Vielleicht auch, weil wir das Stein-Schere-Papier Spiel am Anfang versemmelten). Somit hatten die zwei Vaterstettener keine Chance. Sie wurden am Ende dritter und sind somit fest auf der Bayerischen Meisterschaft eingeplant. Herzlichen Glückwunsch an meinen alten Beach Partner Domi „Budger“ Metzger und meinem früheren Mannschaftskameraden Marco Vogel.

Finale!! Wieder Buchner/Richter! Regen! Trotzdem unglaublich viele Zuschauer, die uns lauthals anfeuerten, ist der Fabi hier doch fest verwurzelt.

Das Spiel war das erwünschte Spitzenspiel und hoch spannend. Im ersten Satz legten wir von 11:15 Rückstand noch eine große Aufholjagt zum 16:16 hin, verloren trotzdem 18:21.

Im zweiten Satz ließen wir die Jungs aber nicht mehr so davonziehen und gewannen konzentriert mit 21:18. Der Entscheidungssatz ging hart umkämpft mit 15:12 an uns. Damit konnten wir ein 24er Turnier gewinnen, in dem wir nur gegen drei Teams spielten. Das soll uns mal jemand nachmachen!

Kein einziges Spiel ging verloren. Neben dem ersten Platz haben wir uns in diesem Turnier unser Selbstvertrauen zurückgeholt.

Wir freuen uns schon riesig auf das nächste Turnier in Kempten am 19ten und 20ten Juli und gratulieren unseren Freunden Tim und Mo, die wir nach ihrem guten 4ten Platz als sicheren Sieg bei der Bayerischen Meisterschaft einplanen können 😉

P.s.: Wer das Facebook Bild auf der Seite der heißen Standhardinger Zwillinge liked, auf dem Kathi und Krissi mit Dome und Hannes um die Wette grinsen bekommt von Buchner/Richter ein köstliches Bier. Kein Scherz. Wir habens schon getan

Ein weiters mal Bronze

BVV Beach Masters Kat. 2 Lohhof

In Lohhof reichen schon kleine Anlässe um ein großes Turnier auszurichten. Erstens hat sich der Verein neuen Sand für ihre 5 (!!) Sandkästen gegönnt und zweitens haben sie die bayerischen Meister Beck/Schlegel unter Vertrag genommen. Über Gehalt und Wertgegenstände kann nur wild spekuliert werden.

Das Turnier war gut organisiert, kommt aber stimmungstechnisch selbstverständlich nicht an die Stadtturniere wie Fürth, Kempten oder Mühldorf ran. Trotzdem hatten wir wieder jede Menge Spaß.

Vor allem im zweiten Spiel. Dort entwickelte sich ein hochdramatisches Match gegen Torsten Pohl und seinem mir optisch sehr ähnelnden Partner Sevi Bienek. Der einzige Unterschied zu mir: Er blockt besser und ist dünner als ich.

Trotzdem konnten wir den dritten Satz 21:19 gewinnen. Dabei lag es nicht nur an unserem famosen Spiel und Kampfgeist sondern auch ein bisschen an den Nerven der Gegner, dass wir endlich endlich unser zweites Spiel am ersten Tag in dieser Saison gewinnen konnten.

Im Viertelfinale erwartete uns Sonntagmorgen überraschenderweise das an 19 gesetzte Team Meuter/Späth. Durch eine konzentrierte Leistung und gute Block-Feldabwehr konnten wir dem Erstligaaußenangreifer aus Coburg, Max Meuter, immer wieder den Zahn ziehen und zogen ins Halbfinale ein.

Dort scheiterten wir wie in Fürth gegen Höfer/Vielmeier. An diesem Wochenende waren wir leider deutlich unterlegen und gaben die Sätze mit 21:17 und 21:18 ab. Als Ausrede dient uns, dass mir mein Rücken unerträgliche Schmerzen bereitete. Aber selbst in perfekter körperlicher Verfassung wird es schwer gegen die zwei (noch) Herrschinger zu gewinnen. Wir lassen uns aber bestimmt was einfallen. Zum Beispiel ein besseres Side-out zu spielen. Es wird nicht die letzte Begegnung gewesen sein!

Immerhin konnten wir noch Bronze holen und kamen somit in den Genuss von 2 DVV und vielen BVV Punkten pro Nase. Endlich sind wir wieder vor Hurler/Schweikart in der Bayerischen Rangliste platziert. Diese 7 Tage dahinter waren unerträglich für uns.

Da wir nächstes Wochenende beide verhindert sind und uns das Teilnehmerfeld in Herrsching zu stark erscheint greifen wir erst am 28ten und hoffentlich 29ten Juni in Mühldorf wieder voll an.

Sonnige Grüße

Konsti und Fabi Schmidwagner

Jede Serie wird einmal reißen

BVV Beach Masters Kat. 1 Kempten

Am Wochenende durften die Teams ihre letzte Visitenkarte vor der Bayerischen Meisterschaft in einer Woche abgeben.

Für ein Kategorie 1 Turnier war das Teilnehmerfeld überraschend dünn besetzt. Die bayerischen Spitzenteams sahen sich von Mannschaften aus anderen Bundesländern ein wenig im Stich gelassen. Von daher kann das Turnier tatsächlich als Vorspiel für die Meisterschaft gesehen werden.

Bestens gelaunt fuhren wir wie bei einer Klassenfahrt mit dem grafinger Vereinsbus um 7 Uhr in der Früh nach Kempten. Schon allein wegen dem Unterhaltungswert gaben wir dem spanophilen Jan Wenke eine Mitfahrgelegenheit. Außerdem nahmen an der Klassenfahrt unsere ersten Gegner Noack/Steinberg teil, die uns brav das erste Spiel gewinnen ließen, als auch die Hälfte unseres zweiten Gegners Carsten Vielmeier aus dem Team Höfer/Vielmeier, die uns wieder knapp schlugen und somit einen deutlich höheren Spritpreis zu zahlen hatten.

Die Stimmung nach der ersten Niederlage erhellte sich schlagartig, als wir Zeugen wurden wie Gitta Sieber ihrer spanischen Team Partnerin Carmen Nieto Sanchez versuchte das bayerische Wort „Schnackseln“ in Zusammenhang mit einer guten Spielvorbereitung zu erklären. Die arme Carmen muss sich denken, dass in Bayern alle verrückt sind.

Das letzte Spiel an diesem wunderschönen Samstag spielten wir gegen die an 1 gesetzten Schlegel/Zymmara. Letztendlich kippte das Spiel Mitte des dritten Satzes auf unsere Seite, weil sich unsere Gegner von einer strittigen Schiedsrichterentscheidung mental nicht mehr erholen konnten. Der Pfiff wurde sehr kontrovers diskutiert, wir sind aber immer noch der Meinung, dass man die Entscheidung so geben kann. Um gegen Schmid/Wagner zu gewinnen muss Markus Zymmara das nächste mal schon früher aufstehen

Duschen. Heimfahren. Schlafen.

Sonntag früh war der Klassenfahrtbus stark ausgedünnt. Dies lag einerseits daran, dass Jan Wenke all seine Erasmusgeschichten bereits zum Besten gegeben hatte und ohne sportliche Perspektive keine Lust auf Kempten mehr hatte, andererseits auch daran, dass um 4 Uhr morgens in Noack/Steinbergs Köpfen die super Idee gereift ist, selbst zu fahren um wenigstens noch 70 Minuten statt 65 Minuten schlafen zu können.

An dieser Stelle: Alles Gute zum 40ten, lieber Falk!!

Auf dem Spielfeld ereignete sich an diesem Sonntag etwas Historisches: Hurler/Schweikart entpuppte sich nicht als Freilos. Wir trauten unseren Augen nicht, als Flo Schweikart alle entscheidenden Bälle anstatt ins Netz nur auf die Netzkante Spielte, dabei teilweise in abenteuerlicher Tennis-Rückhand-Technik und uns so zur Verzweiflung brachte. Wir mussten uns tatsächlich das erste Mal nach gefühlten 153 Spielen gegen die zwei Schwaben geschlagen geben.

Sollte es auf der Bayerischen Meisterschaft zu einem erneuten Aufeinandertreffen kommen werden wir vor Anpfiff die Ausweise kontrollieren um sicher zu gehen, dass es sich nicht wieder um die Doubles aus Kempten handelt.

Naja. Damit ist nicht nur diese Serie gerissen, sondern wir fuhren auch mit dem 7ten Platz unser schlechtestes Ergebnis aller Zeiten in Bayern ein.

Wir freuen uns schon tierisch auf die Bayerische Meisterschaft kommendes Wochenende im Munich Beach Resort Oberschleißheim und werden zum Abschluss der Beachvolleyball Saision 2014 nochmal unser Bestes geben. Über Fans und Groupies sind gern gesehen! 😉

Sonnige Grüße,

Schmid-Wagner

Wir sehen Steigerungspotential

BVV Beach Masters Kat. 2 Fürth

Das Ziel in Fürth war ganz klar das Halbfinale zu erreichen. Nach dem ersten Spiel sprach auch alles dafür, dass dieses Ziel nicht zu hochgesteckt sein dürfte. Dank einer Paarung gegen die Lokalmatadoren Krypczyk/Späth durften wir auf dem wunderschönen Center-Court zocken. Der Gegenwind kam Gott sei Dank nicht nur von der Tribüne sondern auch tatsächlich von Frontal, so dass unsere Sprungaufschläge immer wieder extrem gefährlich im gegnerischen Feld einschlugen. Ein deutlicher Sieg (15:8, 15:9) gab Selbstvertrauen.

In Runde zwei mussten wir allerdings schon gegen Julius Höfer mit seinem neuen Partner Carsten Vielmeier ran. Da wir den beiden einen Platz im Grafinger Vereinsbus von München bis ins ferne Fürth gewährt hatten vertrauten wir eigentlich auf deren Dankbarkeit und Ergebenheit, was sich als fataler Fehler herausstellen sollte. Spätestens ab dem zweiten Satz gaben sie kaum mehr ein Side-out ab und bezwangen ihre gutmütigen Fahrer mit 2:1. Damit hatten sie sich die Rückfahrt am Sonntag verbaut. Sie werden wohl Mittwoch gegen Mittag bei ihren Familien eintreffen.

Um den zweiten Tag zu erreichen mussten wir gegen unsere Mannschaftskameraden Fredersdorf/Held gewinnen. Denen fehlte in ihrem 5ten Spiel an diesem Tag die Kraft uns ernsthaft in Bedrängnis zu bringen.

Die gute Nachricht: Der nächste Tag war erreicht. Die schlechte Nachricht: Spielbeginn 9 Uhr morgens. Das bedeutet mit Zähneputzen, Waschen, Schminken, Fahren und Aufwärmen um 5.30 Uhr in München den Wecker aus zu dreschen!

Auch wenn es früh am Morgen war konnten wir ein gutes Spiel gegen die Gebrüder Noack abliefern und ins Viertelfinale einziehen.

Dort warteten die fiesen Malescha Brüder. Der kleine Malescha ist Außenangreifer beim ASV Dachau (2.Bundesliga) und 1.96m groß. Der große Malescha misst 2.02m und ist Hauptangreifer bei Coburg in der ersten Bundesliga. Im Aufschlag hatten wir also die Qual der Wahl. Im ersten Satz setzten wir uns noch knapp mit 23:21 durch. Im zweiten Satz scheiterten wir an meinen Zuspielqualitäten. Der dritte Satz wurde beim Spielstand von 10:9 für uns von der 2.02m Malescha-Ausgabe übernommen und mit harten, platzierten Sprungaufschläge bis zum 10:15 beendet. Für die beiden ging es noch bis zum Turniersieg. Für uns war an dieser Stelle Schluss.

Schade eigentlich. Damit knapp an den DVV Punkten gescheitert.

Wir sind schon enttäuscht über das Ergebnis, allerdings haben wir guten Volleyball gezeigt. Man kann auf unserer Leistung aufbauen. Wir hoffen der Knoten platzt in zwei Wochen beim Masters Turnier in Strohdoof.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Organisatoren aus Fürth für dieses tolle Turnier. Seit mehr als 10 Jahren gehört das Turnier zu den Schönsten der Bayerischen Serie. Der Center-Court im Herzen der Altstadt ist einfach ein Traum! Wir hoffen, dass auch die anliegenden Geschäfte einsehen, dass so eine Tradition UNBEDINGT fortgesetzt werden muss, auch wenn vielleicht 40 Parkplätze weniger zur Verfügung stehen und 3 Brezen sowie 2 Thüringer Rostbratwürste weniger in dieser kurzen Zeitspanne verkauft werden. Es wäre ein großer Verlust für die Beach-Volleyballfamilie und die Szene in Fürth sollte es wegen den bösen Wirtschaftsmächten nicht die nächsten Jahre weitergehen.

Mit politischen Grüßen

Konsti und Fabi

Langsam, aber sicher zurück zu alter Form

BVV Beach Masters Kat. 2 Oberschleißheim

Am Wochenende ging es endlich wieder so richtig los! Das erste bayerische Kategorie 2 Masters 2014. Lustiger weise fand das Turnierchen genau wieder in Oberschleißheim statt, also dort wo wir letztes Jahr einen dritten Platz der Landesmeisterschaft erringen konnten.

Dass es dieses Mal nicht leichter werden würde war uns schon vorher bewusst, als wir uns die Setzliste angeschaut haben. Die besten bayerischen Teams waren gekommen – selbst unser „bayerisches Nationalteam“ Doranth/Hauser und die fiesen Malescha-Brüder, die letztes Jahr noch gefehlt hatten. Im Prinzip also ein früher Vorgeschmack für das Saisonfinale Ende Juli.

Durch unsere mehr als durchwachsenen Leistungen zum Saisonauftakt in Königsbrunn und der Generalprobe im „Ausland“ (Baustetten/Baden-Württemberg) beschlich uns ein mulmiges Gefühl, dass wir uns nicht mit Ruhm bekleckern würden. Zu schlecht die Trainingsleistung (wir sind schon doppelt so oft nackig gelaufen wie das gesamte letzte Jahr) und noch zu frisch die Doppelbelastung mit der Arbeit (zumindest bei 50 Pro Zent unseres Teams).

Das erste Spiel gegen Knörr/Schütze war aber von daher kein Problem, weil wir den zwei Jungspunden vorher breit erklärt hatten, dass sie nicht mehr nach Grafing ins Training kommen dürften, sollten sie gegen uns gewinnen.

Das ging natürlich bei den viel erfahreneren „Bam-bam“ Schmidbauer und Alex Wiskirchen im zweiten Spiel nicht mehr. Im ersten Satz habe ich zwar noch versucht die Unterarme (respektive Achselhöhlen) von Herrn Wiskirchen grün und blau zu schlagen, aber leider konnte er trotz 10 Blocks weiterspielen. Im zweiten Satz gestaltete sich das ganze schon deutlich enger und wir verloren erst in der Verlängerung mit 14:16.

Damit war der Weg durch die Looser Runde für den Folgetag frei.

Am Sonntag durften wir in der Früh gegen unseren alten Spezl und Trainingspartner Moritz Netzkanten-Steinberg mit seinem Interimspartner Philip Geißelhuber ran und konnten dank intensiver Bewegungs- und Verhaltensstudie des Mo Steinbergs im Training das Spiel für uns entscheiden.

Gegen Drexler/Eser fanden wir immer besser in Form und konnten unsere Siegesserie gegen die zwei Basketballer weiter ausbauen.

Jetzt hieß es also schon Einzug Halbfinale. Und wen wünscht sich Schmid/Wagner wohl als Gegner in solchen Spielen? Unsere Wünsche gingen in Erfüllung! Hurler/Schweikart!!

Obwohl wir spielerisch genau auf einer Stufe stehen hatten wir gegen die zwei Friedberger bisher in gefühlten 20 Spielen der letzten Jahre immer am Ende das Quäntchen Glück auf unserer Seite. Das diese Serie früher oder Später mal reißen würde war uns allen sonnenklar. Aber nicht heute  Wir spielten nämlich endlich wieder unser bestes Volleyball und konnten 2 zu 0 gewinnen.

Spätestens jetzt war das Selbstvertrauen wieder zurück. Halbfinale! Deutsche Punkte! Nice!

Der Gegner: Schmidbauer/Wiskirchen. Zum zweiten mal also. Klug wie wir sind haben wir uns vorgenommen ein bisschen anders als im ersten Spiel zu agieren. Mit Erfolg. Den ersten Satz konnten wir souverän mit 21:17 für uns entscheiden. Auch im zweiten Satz spielten wir phasenweise wie aus einem Guss, nur in einem Element versagten wir beide komplett. Nämlich im Aufschlag. Böse Zungen behaupten wir hätten beim Endergebnis von 20:22 ganze 11 Aufschläge verschlagen.

Auch im dritten Satz konnten wir unser Aufschlagspiel nicht groß verbessern und so mussten wir uns auch hier denkbar knapp mit 14 : 16 geschlagen geben. Trotzdem war es ein sehr gutes Spiel und ein bisschen gönnen wir es auch den sympathischen Kontrahenten. Hoffentlich machen wir es das nächste Mal besser. Wir sind auf jeden Fall guter Dinge.

Auch wenn die Luft ein bisschen raus war wollten wir uns nach diesem guten Spiel mit einem positiven Gefühl und Bronze aus Oberschleißheim verabschieden. Das gelang durch einen extrem knappen Sieg gegen die amtierenden Bayerischen Meister Schleck-Begel !

Auch hier zeigten wir nochmal guten Volleyball und endlich zischten die Aufschläge immer wieder gefährlich ins gegnerische Feld.

Am Ende bleiben erstens 8 Euro Schulden beim Schafkopfen, mit denen sich vor allem Vinz Lehner einen schönen Abend gemacht haben dürfte. Zweitens 4 deutsche Punkte und drittens das Gefühl, dass wir wieder auf dem besten Weg zu alter Stärke sind!

Konsti und Fabi Schmidwagner

Beachvolleyball Saisonauftakt 2014 in Königsbrunn

BVV Beach Cup+ Königsbrunn

Am Ende hatten wir wieder jede Menge Spaß! Mit einem Netzroller-Ass konnte der erste Final-Satz gegen Hurler/Schweikart zum 14 zu 14 ausgeglichen werden. 20 Minuten später hatten wir unser erstes Turnier im Jahr 2014 gewonnen.

Am Anfang konnte ich nur Annahme trainieren, danach war meistens Schluss. In Spiel 2 und 3 durfte der Fabi immer öfter Zuspielen bevor ich dann im Angriff scheiterte. Ab dem Spiel gegen die zwei Basketballer Drexler/Eser stabilisierte sich unser Spiel zunehmen und gerade noch rechtzeitig um uns durch die Looserrunde bis zum Turniersieg zu mogeln.

Dabei wurden unter anderem die Schafkopflegenden Artmann (alias Party-Arti)/Brunner, Müller/Zacherl , Bier/Herrmann und das additiv gerechnete 3-Meter-Team Winter/Zymmara mit einem Kraftakt besiegt.

Die erste Niederlage in diesem Jahr wurde uns durch meinen alten Beachpartner Dominik Metzger mit Kollege Marco Vogel zugefügt. Ohne ein Prophet zu sein kann man behaupten: Es wird nicht die letzte Niederlage gewesen sein

Es war ein riesen Spaß die Beach-Familie wieder um sich zu haben. Manche haben sich komische Bärte wachsen lassen, anderen platzt bald der Bizeps, aber die meisten sind die unveränderten Chaoten wie eh und je. Wir haben wieder Blut geleckt und können die kommenden Turniere kaum erwarten. Am Samstag, den 17.05. verlassen Bayern und starten beim gut besetzten A-Turnier in Baustetten in BaWü. Wir versprechen hiermit auch feierlichst immer pünktlich zu den Technical Meetings zu erscheinen!

Konsti und Fabi